In der Römerzeit hieß die Stadt Ariminum. Man kann hier einen der schönsten Triumphbögen des Kaisers Augustus besichtigen, den Arco d’Augusto. Er entstand 27 vor Chr. Der Corso Augusto führt über die Brücke des Tiberius in den pittoresken Stadtteil San Giuliano. Hier kann man freitags auf Vorbestellung in der Trattoria Osteria de Börg die lokale Fischsuppe (brodetto di presce) genießen.
Die Palazzi um die Piazza Cavour stammen alle aus dem Mittelalter. Der Tempio Malatestistiano (Dom) war auch gotisch, bis ihn die Rimineser Fürstenfamilie Malatesta von Leon Battista im Frührenaissance-Stil umbauen ließ. In einer der Reliquienkapellen befindet sich ein von Pierro della Francesca geschaffenes Fresko, das Sigismondo Malatesta darstellt.
Der Bau des Domes wurde von Sigismondo Malateste in Auftrag gegeben. Später ummantelte der Baumeister Leon Batista Alberti den gotischen Dom mit einer nicht vollendeten Renaissance-Fassade. Im 14 Jahrhundert wurde durch Giotto ein Kruzifix geschaffen. Auf der Piazza Cavour befindet sich die Fontana della Pigna, der Pinienzapfen-Brunnen. Er entstand aus den Resten ursprünglich vorhandener Brunnen. Um 1400 wurde er von Giovanni da Carrara entworfen.
Über die Ponte di Tiberio, die Brücke des Tiberius, läuft noch heute der Verkehr. Im Jahr 21 nach Chr. wurde der Bau beendet. Die Brücke wurde aus istrischem Gestein erbaut und besteht aus fünf Bögen.

